Willkommen
bei der Barrelhouse Jazzband aus Frankfurt am Main, die in 2010 ihr 57-jähriges Bestehen feiern kann. Mit neuen, jüngeren Musikern und neuen Stücken im Stile des klassischen Jazz und Swing setzt die Band ihre erfolgreiche Konzerttätigkeit auch im 21. Jahrhundert fort.  Lesen Sie mehr über die Geschichte der Band auf den folgenden Seiten. 
Und schreiben Sie uns bitte Ihre Meinung zum letzten Konzert oder zur neuesten CD. Am besten an jazznentwig@t-online.de

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Woher kommt der Begriff "Barrelhouse"?
"Barrelhouse" ist ein Wort für einfach ausgestattete Saloons in den USA, in denen früher der Schnaps direkt aus Fässern ausgeschenkt wurde. Manchmal findet man heutzutage noch einen Juke Joint dort, wo früher in der selben Kneipe anstelle der Jukebox ein altes Klavier stand. Um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert wurde in solchen Kneipen in den US-Südstaaten von vorwiegend afroamerikanischen Musikern zur Unterhaltung ein rauer, rustikaler Blues-Pianostil gespielt, genannt Barrelhouse, bei dem es vor allem um einen mitreißenden tanzbaren Rhythmus ging. Als die Barrelhouse-Pianisten vom Land in die Städte zogen, urbanisierten sie dort ihren Pianostil zum Boogie Woogie.
FRITZ RAU, Deutschlands berühmtester Rock-, Jazz- und Bluespromoter, sagt in seinem Buch "50 Jahre Backstage" über die BARRELHOUSE JAZZBAND: "Die Barrelhouse Jazzband, Deutschlands älteste und wertvollste Jazzband ... hat Jazz-Geschichte geschrieben. Sie hat die Brücke geschlagen zwischen der Tradition und Pflege des frühen Jazz in New Orleans und seiner heutigen Bedeutung als lebendige Musik im Spiegel unserer Zeit. Sie hat Kulturgeschichte geschrieben, fern von bierseliger Dixieland-Nostalgie".

Aktuelles:

Im April 2010 erschienen:  DVD  "LIVE von der 40. Jazzwoche Burghausen" (2009):  Barrelhouse Jazzband mit Stargast Harriet Lewis, voc .   12 Titel, Spieldauer 94 Min., mit einem Vorwort von Fritz Rau.   DVD-Preis: € 22.- + Versandkosten  -    Bestellinformationen siehe Seite CDs + Media

Der neue Pianist der Band ist seit Januar 2010 der Wiesbadener Christof Sänger. Sänger, geb. 1962, ist seit vielen Jahren eine der renommiertesten deutschen Pianisten des modernen Jazz, beherrscht aber alle Jazzstile gleichermaßen. Ulrich Olshausen, Jazzkritiker (FAZ, HR) sagt über ihn: „Christof Sänger ist ein konventioneller Jazzpianist, aber einer wie ihn Deutschland noch nicht besessen hat“. Sänger spielte in seiner bereits beachtlichen Karriere mit u.a. Branford Marsalis, Hermeto Pascoal, Al Foster, George Mraz, Martial Solal, Richie Cole, Sheila Jordan, Jimmy Woode, dem HR-Jazzensemble u.v.a., trat auf bei Konzerten und Festivals in Montreal, New York, Südamerika, Japan, Istanbul, Moskau, Kiew, Dubai und ganz Europa. Er erhielt 1992 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik (CD: Christof Sänger Trio „Chorinho“) und den Independent Music Award USA.

VORSCHAU: 

2.10.2010, Alte Oper Frankfurt: BARRELHOUSE JAZZ PARTY 2010.  Vorverkauf ab 1.5..  Alle Konzerttermine siehe "Termine" im Menu.